EINSTIEG INS SMARTPHONE – EINE ANLEITUNG
Broschüre & Download von youngcaritas

Als Sprecher des AK Alter und Digitalisierung im BIV Rieselfeld e.V. möchte ich ganz besonders auf diese wunderbare Initiative hinweisen, die zum Teil von Freiburger AkteurInnen entwickelt wurde: Die Broschüre „Einstieg ins Smartphone – eine Anleitung“ richtet sich an noch ungeübte Smartphone-NutzerInnen.

Auf 64 Seiten werden die grundlegenden Funktionen und Einstellungen des Smartphones erklärt, über Sicherheit und Datenschutz informiert, gezeigt wie man Messenger (WhatsApp,Telegram …) nutzt, verschiedene Messenger verglichen sowie nützliche Apps empfohlen. Die AutorInnen von youngcaritas Dortmund und von „Frag Moritz“ aus Freiburg konnten ihre Erfahrungen aus ihren Angeboten für SeniorInnen in die Erstellung der Broschüre einfließen lassen.

Hier gehts zum Download: http://www.youngcaritas.de/cms/contents/youngcaritas.de/medien/dokumente/einstieg-in-das-smar/einstieg_smartphone_anleitung_v2.pdf
Ab Anfang nächster Woche kann die Broschüre auch über den CariKauf bestellt werden. Bitte beachten Sie auch unsere beiden Veranstaltungen in der Reihe „Forum im Glashaus“ zu diesem Thema im Herbst 2020.
Karl-Wilhelm Strödter, BIV-Vorstand, Sprecher AK Digitales

DIETENBACH: Ringschluss-Linienführung VAG

Wie einige von Ihnen sicher schon der Presse entnommen haben, setzen sich die Freiburger Bürgervereine über die AFB (Arbeitsgemeinschaft Freiburger Bürgervereine), dem Dachverband der Bürgervereine, für einen Ringschluss der geplanten Straßenbahnlinie nach Dietenbach ein.

Im von den 18 Mitgliedsvereinen der AFB verabschiedeten Positionspapier fordert der Vorstand „den großen Wurf“. Dabei geht es um eine Ergänzung der bisherigen Planung – Fortführung der Linie 5 über die Vorhaltetrasse Bollerstaudenweg Richtung Norden mit Endhaltestelle in Dietenbach – durch eine geänderte Trasse in Dietenbach, bei welcher der momentan geplante Ast zur Endhaltestelle „Am Tierpark“ gespart werden kann und der spätere Brückenschlag über die B 31 und Dreisam zur Haltestelle Paduaallee jetzt schon vorbereitet wird. Dadurch würde – allerdings erst nach dem Brückenschalg – nicht nur die bereits jetzt stark frequentierte Linie 5 entlastet, sondern es gäbe darüber hinaus eine Verbindung der künftigen Nachbarstadtteile Rieselfeld, Dietenbach, Zinklern und Lehen. Als weitere ergänzende Option könnte man den Stadtteil Mooswald mit einer Trasse durch die Elsässer Straße erschließen und so die westlichen Stadtteile Freiburgs in einem Ringschluss mit der Stadtbahn verbinden.

Als prominenten Mitstreiter und Experten hat die AFB den ehemaligen Prokuristen der VAG, Hans Bogel, gewonnen. Von den im Raum stehenden Kosten könnten bis zu 95 Prozent durch die erweiterte Förderung für kommunale Verkehrsprojekte lt. Novelle des GVFG finanziert werden. Die Novelle des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) wurde im Januar 2020 beschlossen und soll zum Jahresende in Kraft treten. Danach können kommunale Verkehrsprojekte in Zukunft mit 640 Millionen Euro (bisher: 320 Mio. Euro) und ab 2022 mit 1 Milliarde pro Jahr gefördert werden. Mit GVFG-Mitteln werden im Sinne der Verkehrswende kommunale Vorhaben im Bereich Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV), Rad- und Fußverkehr sowie Straßenbau und Lärmschutz gefördert. Weitere Infos dazu gibt es hier: https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/K/gvfg-nahverkehr.html

Zunächst hat der Gemeinderat den Vorschlag der AFB abgelehnt. Die Begründungen in der Stellungnahme der Verwaltung und der VAG sind allerdings größtenteils unstimmig bzw. verwirrend dargestellt. Deshalb wird die AFB in den kommenden Wochen Gespräche mit den Fraktionen führen, um die Argumente des Positionspapiers zu erläutern. Erste Termine hierzu sind schon vereinbart.

Sobald es wieder möglich ist, werden wir einen Informationsabend zum Stand der Dietenbach-Planungen im Glashaus anbieten.

Das Polizeipräsidium Freiburg startet wieder mit der Beratung zum Einbruchschutz

Die sicherungstechnische Beratung vor Ort wird von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle nach der Corona bedingten Pause wieder aufgenommen. Sie erhalten kostenlose, professionelle und neutrale Informationen zur effizienten Sicherung Ihrer Immobilie. Nutzen Sie diesen Service und vereinbaren Sie  einen Termin über 0761/29608-25 oder freiburg.pp.praevention@polizei.bwl.de.

Wir möchten, dass Sie sicher leben – Ihre Polizei!

DIETENBACH I: Langmattenwäldchen

Im Anschluss an die Pressekonferenz der Projektgruppe Dietenbach am 18. Mai, in der über die Planungen und Vorbereitungsarbeiten sowie den Zeitplan für den neuen Stadtteil berichtet wurde, beriet der BIV-Vorstand am selben Abend über das weitere Vorgehen. Anlass ist die Aussage, dass der „Wald in seiner Wertigkeit erhalten bleiben soll“, jedoch am bisherigen Vorhaben der Abholzung von ca. 5 ha Wald (ca. 3.500 Bäume) weiterhin festgehalten werden soll.

BIV-Mitglied Dirk Niethammer (Forstwirt und Ex-NABU-Vorsitzender) führte im Rahmen der Diskussion aus, dass mit der vorgesehenen Abholzung die ökologische Funktion des Waldes endgültig verlorengehe. Seines Wissens existiert kein Gutachten der Stadt zur Änderung der klimatischen Situation der Umgebung/Region als Folge der Dietenbach-Bebauung.

Die Position des BIV ist zunächst, dass der Wald nur an den Stellen weichen soll, wo es zur Erschließung des Stadtteils (Stadtbahn, Straße) zwingend notwendig ist. Da die Zeit drängt, formuliert eine Arbeitsgruppe der BIV ein Positionspapier, das als offener Brief an Baubürgermeister Martin Haag gerichtet ist, der uns Rieselfelder in der PK auch direkt angesprochen hatte. Um den notwendigen politischen Druck aufzubauen, soll das Papier, das auch die Ergebnisse aus dem Gespräch mit dem Vorstand des SvO enthält, zudem an die Öffentlichkeit und die kommunalen Entscheidungsträger gehen.

Der Sprecher des AK Rieselfunk, Tjark Voigts, macht auf die Petition zum Erhalt der Bäume im Langmattenwäldchen aufmerksam: https://www.change.org/p/oberb%C3%BCrgermeister-martin-horn-und-gemeinderat-der-stadt-freiburg-im-breisgau-keine-waldrodung-zwischen-rieselfeld-und-dietenbach-klima-naturschutz-statt-kahlschlag

Ausbau der Rheintalbahn: Offenlage der neuen Pläne

Der Ausbau der Rheintalbahn um zwei Güterbahngleise ist seit Jahrzehnten geplant, aber bisher nicht wesentlich vorangekommen.


Ökologisch und verkehrstechnisch ist es sinnvoll, Gütertransport von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Für den Streckenabschnitt 8.2 von Hochdorf bis Mengen fand bereits 2009 eine Planoffenlage statt. Wegen gravierender Mängel beim Lärmschutz wurden allein von Rieselfelder BürgerInnen damals über 7.000 Einwendungen gesammelt. Auch in den anderen Bauabschnitten zwischen Offenburg und Basel wurden insgesamt 173.000 Einwendungen erhoben. Das Regierungspräsidium als Anhörungsbehörde bezeichnete die damalige Planung als nicht genehmigungsfähig und verwies sie zur Nachbesserung zurück an die Planer.

Die Stärke des Bürgerprotests (in unserem Bereich die Bürgerinitiative IGEL) und die gute Zusammenarbeit zwischen Bürgerinitiativen, Kommunen, Regierungspräsidium und Landesministerien führte zur Gründung eines Projektbeirats. Nach zähem Ringen konnten im Projektbeirat die Forderungen unserer Region nach besserem Lärmschutz weitgehend durchgesetzt werden. Dieser Konsens wurde bereits 2016 erzielt. Seither wurden viele neue Planvarianten vorgestellt und verworfen. Die Bürgerinitiative IGEL hat in Zusammenarbeit mit Stadt und Landratsamt diese Planungen immer wieder kritisiert, wenn Zusagen aus dem Projektbeirat klamm-heimlich zurückgenommen werden sollten.

Jetzt steht endlich die Offenlage der neuen Pläne bevor. Noch bis zum 10. Juli können die neuen Pläne für den Bauabschnitt 8.2 im Bestandsbau des Rathauses im Stühlinger von interessierten Bürgern eingesehen werden (Montag bis Mittwoch & Freitag: 8 bis 12 Uhr, Donnerstag: 8 bis 18 Uhr).

IGEL wird die Pläne kritisch prüfen, insbesondere auf die Einhaltung des zugesagten Lärmschutzes. Das ist aufwändig und komplex, beträgt der Umfang der Unterlagen für den 17 km langen Bauabschnitt doch schon 32 Aktenordner! Aus diesem Grund wird gemeinsam von Stadt und Bürgerinitiative ein Lärmgutachter beauftragt, um uns in unserem Anliegen zu unterstützen. Im günstigsten Fall sind die zugesagten Lärmschutzmaßnahmen aus dem Projektbeirat alle in den Plänen enthalten. Dann braucht es keine weiteren Aktionen. Wenn dennoch wieder Mängel in den Plänen enthalten sind, werden wir wieder Einwendungen erheben und politisch arbeiten müssen, um eine mensch- und umwelt-schonende Güterbahntrasse durchzusetzen.

Helmut Mielitz
(Sprecher AK Rheintalbahn /IGEL im BIV)

Aufrüstung der drei Sendetürme

Am 6.Mai 2020 wurden die drei Sendetürme auf der Randbebauung des Maria-von-Rudloff-Platzes mit neuen Antennen aufgerüstet. So sind jetzt folgende Frequenzen vorhanden: LTE 800 MHz / GSM 900 Mhz / LTE 1800 Mhz / LTE 1800/2600 Mhz.

Ob die neue Beamforming-Technik als Vorstufe zu 5G schon mitmontiert wurde, muss noch erfragt werden. Es sind insgesamt 16 Antennen vorhanden, die aus optischen Gründen mit einem Kunststoff-Gitter verkleidet sind. Die obersten Klassenräume der Clara-Grunwald-Grundschule sind besonders von der Strahlung betroffen; ein Raum wird daher nur sporadisch genutzt.

Der AK Mobilfunk unterstützt das „Aktionsbündnis Freiburg-5G-frei“ (https://freiburg.5g-frei.org) und auch dessen aktuelle Flugblattaktion.

Fragen zu Mobilfunk, WLAN und Schnurlostelefonen beantwortet gerne Tjark Voigts, Telefon: 07 61/45 35 915. Funkmessungen können vermittelt werden.

Tjark Voigts, Sprecher AK Mobilfunk im BIV

BIV im Freiburger Stadtnetzwerk #freiburghältzusammen

Am 22. April ist das digitale Freiburger Stadtnetzwerk https://freiburghaeltzusammen.de gestartet. Nach jahrelanger Vorarbeit durch das vom Ministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt SoNaTe steht jetzt eine nicht kommerzielle Plattform für alle Freiburger zur Verfügung. Anlass für die Online-Schaltung ist zwar die aktuelle Corona-Krise, doch soll das virtuelle Freiburg auch darüber hinaus zu einem lebendigen Netzwerk auf der Basis einer eingetragenen Genossenschaft werden.

Wie überall gilt auch hier: Ein Netzwerk lebt von der Beteiligung möglichst vieler Menschen aller Stadtteile, Altersgruppen und Interessen. Der BürgerInnenVerein Rieselfeld BIV e.V. ist bereits als Gruppe angelegt und kann von hier aus weiter wachsen und gedeihen.

Der Sprecher des „Arbeitskreis Digitales“ im BIV, Charly Strödter, hat sich bereiterklärt, für Hilfen und ersten Support persönlich zur Verfügung zu stehen. Er ist unter folgender Mailadresse zu erreichen: kwstroedter@gmail.com.

Wir freuen uns auf Beteiligung und regen Austausch!
#freiburghältzusammen #Vernetzung #Stadtgesellschaft

#Rieselfeldhilft: Vermittlung von Hilfesuchenden und Hilfewilligen im Quartier

Liebe Rieselfelderinnen & Riesefelder,

uns alle fordert die Corona-Krise heraus, menschlich und solidarisch zu handeln, auf Distanz in Kontakt zu bleiben und uns gegenseitig zu ermutigen. Wir sind überzeugt davon, dass unsere Stärke im Quartier liegt – in den Menschen vor Ort, die ihre NachbarInnen und ihr Quartier kennen.

Gemeinsam mit dem Stadtteilverein K.I.O.S.K. im Rieselfeld e.V., der ökumenischen Kirche, dem Polizeiposten, SvO und weiteren Akteuren im Rieselfeld bauen wir in Windeseile, aber auch mit aller Sorgfalt und Sicherheit, das Hilfenetz #Rieselfeldhilft# auf.

Wir vermitteln Hilfesuchende und Hilfewillige für verschiedene Unterstützungen, von Erledigung der Einkäufe, über Hundespaziergänge bis hin zu Telefonpatenschaften. Dabei setzen wir auf diejenigen, die uns bereits bekannt sind. So können wir Hilfesuchenden vertrauenswürdige und verlässliche Helfende vermitteln.

Unser Ziel ist es, Sie bei Ihren Unterstützungs-Einsätzen bestmöglich zu begleiten – gegebenenfalls auch durch Hilfsmittel. Für die Hilfewilligen wird es eine Einweisung zu folgenden Themen geben: Wie kann der Kontakt hergestellt werden? Worauf ist zu achten (z.B. Hygiene, Geldübergabe, Materialübergabe…)? Welche wichtigen Grenzen sind zu unser aller Schutz einzuhalten?

Alle aktuellen Infos zu #Rieselfeldhilft finden Sie unter kiosk.rieselfeld.org.

Wenn Sie Hilfe brauchen, wenden Sie sich bitte direkt an das RF Hilfenetz
(Montag bis Freitag, 9 bis 17 Uhr):
Quartiersarbeit Rieselfeld, Norman Pankratz

Telefon: 0176-32693440 , stadtteilarbeit@rieselfeld.org
Ökumenische Kirche Rieselfeld

Sarah Weber & Sarah-Louise Müller
Telefon: 0761/1374310, sarah.weber@kath-freiburg-suedwest.de

Wenn Sie Hilfe anbieten können und sich helfend engagieren möchten, wenden Sie sich bitte per Mail an info@biv-rieselfeld.de.

Herzlichen Dank, bleiben Sie gesund – gemeinsam schaffen wir das!

Andreas Roessler
Vorsitzender BIV Rieselfeld e.V.

RIESELFELD HILFT! Informationen für unser Quartier in der Corona-Krise

Liebe Nachbar*innen, wir haben diese Information in alle Häuser verteilt und hoffen, dass wir gemeinsam gut durch diese Krise kommen. Ihr könnt euch auf uns verlassen!